Travel log book Stockholm

December 2004/January 2005

Dezember 26, 2004

Eine Stadt schläft

today's photo

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Samstag, 25. Dezember 2004
Der zweite Tag in Hamburg hat begonnen. Die Stadt wirkt am ersten Weihnachtstag wie ausgestorben. Nur wenig Verkehr zeigt sich in den sonst so überfüllten Strassen in der Innenstadt. Ich steuere Richtung Hamburg Hafen (Link: Java-Applet). Auch hier keine Spur von Touristen und Einheimischen. Das Wetter zeigt sich gnädig für einige erste Fotos am Wasser. Etwas später begebe ich mich für weitere Fotos auf den Weg in Richtung Strandweg, meinem ehemaligen Wohnort in Hamburg (noch ein paar Fotos mit «modischen» Brillenträgern) im Hamburger Stadtteil Blankenese. Am Nachmittag ermöglicht mein Hotelzimmer ein paar luftige Fotos aus dem 15. Stockwerk meines Hotels (Suite Hotel, siehe auch Eintrag vom 27. Dezember). Ich beende den Tag mit einer Freundin und einem Schlummertrunk in der Haifischbar direkt am Hafen. Im Hintergrund laden lautstark bekannte Lieder von Freddy Quinn und Hans Albers («Der blonde Hans») die Kneipenbesucher zum Mitsingen ein.

Sonntag, 26. Dezember 2004
Der Morgen beginnt grau in grau. Der Himmel über Hamburg zeigt sich etwas bewölkt. Langsam kehrt das Leben in die Grossstadt zurück. Menschenmassen drängen sich an diesem Sonntag in den Einkaufsstrassen, andere geniessen den Tag an der Elbe. Ich geniesse am Mittag das schon fast obligatorische Krabbenbrötchen am Hafen. Nach einer mehrstündigen Fotosafari durch Stadmitte, Hafengebiet und Wilkomm Höft (Achtung: «Nervöse» Webcam) an der Elbe in Wedel/Schulau (dort wird jedes vorbeifahrende Schiff mit der jeweiligen Nationalhymne begrüsst) kehre ich zum Hotel zurück. Am Abend geht meine Fahrt nochmals in Richtung Hafen. Als ich an den Landungsbrücken ankomme erblicke ich ein Hochhaus direkt am Hafen, das dort neu erbaut sein musste und ich auf meinen vorigen Erkundungstouren bisher nicht entdeckt hatte. Als sich dieses Hochhaus zu bewegen scheint, erkenne ich darin ein Riesencontainer-Schiff. Ich verpasse leider rechtzeitig ein Foto davon zu schiessen. Wieder zurück im Hotel angekommen zieht wie schon am Morgen starker Nebel auf und umgibt die Stadt in mystisches Licht. Der zweite Weihnachtstag endet mit einem Schock, als ich im Fernsehen die Nachricht vom schweren Erdbeben und der Flutkatastrophe in Asien mit anfänglich 6000 Todesopfern erhalte. Diese schon unglaubliche Zahl sollte in den nächsten Tagen noch dramatisch ansteigen...