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MH5Y7378
Tromsø, 6. Januar 2007
Die letzte Nacht war etwas unruhig: Seit vorgestern war eine Horde von Schülerinnen und Schüler in das Hotel eingefallen, die Invasion von pubertierenden, kleinen Monstern ;-). Jeglicher Respekt und Ruhe gegenüber den anderen Hotelgästen wurde dabei mühelos und einfach umgangen. So hatten die Banausen es sich zur Angewohnheit gemacht, mehrmals pro Minute zu Ihren jeweiligen Hotelzimmern in Eilestempo zu rennen, was in diesem Gebäude laut und deutlich zu Ohren kam (ich spielte schon mit dem Gedanken, eine neue Einheit danach zu erfinden: vpm/vorbeirennen pro Minute). Ausserdem standen lustige Spielchen wie "anonymes Türklopfen" sowie eine weitere Episode aus der Reihe "spontaner Feueralarm" bis um 2 Uhr morgens auf dem Programm. Ich war kurz davor, mich mit meiner WC-Papierrolle zu bewaffnen und Amok zu laufen...
Der Grund für diese Massen von Schülerinnen und Schülern zeigte sich an diesem Samstag: In Tromsø wurde der alljährliche Polar Night Half Marathon durchgeführt, an dem diese Schülerinnen und Schüler teilnahmen.
Der letzte Tag vor meiner Abreise zeigte sich in schönstem Wetter. Fast keine Wolken, kein Schneefall und recht milde Temperaturen bei -5° C. Alles in allem optimale Bedingungen um noch ein paar Aufnahmen von Tromsø und Umgebung zu schiessen. Die gesamte Landschaft war heute in geheimnisvolles, rosa-hellblaues Licht getaucht.
Der Grund für diese Massen von Schülerinnen und Schülern zeigte sich an diesem Samstag: In Tromsø wurde der alljährliche Polar Night Half Marathon durchgeführt, an dem diese Schülerinnen und Schüler teilnahmen.
Der letzte Tag vor meiner Abreise zeigte sich in schönstem Wetter. Fast keine Wolken, kein Schneefall und recht milde Temperaturen bei -5° C. Alles in allem optimale Bedingungen um noch ein paar Aufnahmen von Tromsø und Umgebung zu schiessen. Die gesamte Landschaft war heute in geheimnisvolles, rosa-hellblaues Licht getaucht.

MH5Y7332
Heute hatte es mich nach Skulsfjord verschlagen. Das kleine Örtchen ist ca. 20 Minuten Autofahrt von Tromsø entfernt. Meine Fahrt führte über Kvaløysletta, entlang der 862 durch einen kleinen Tunnel und einigen Kurven schliesslich in die Gegend um das kleine verschlafene Städtchen Skulsfjord. Am einem Schiffsanleger in der Nähe von Skulsfjord begegnete ich einigen Tauchern, die den frostigen Wassertemperaturen trotzten. Einige Aufnahmen später machte ich Halt auf einer Art Hochebene, um nochmals die Gegend von oben abzulichten. Mein kleiner Mietwagen schob sich mit einigen Mühen durch den Schnee und den tiefen, vorgefahrenen Spurrinnen hinauf (irgendwie keine gute Idee mit einem Ford Fiesta in die breiten Fahrspuren von Geländewagen reinpassen zu wollen). Von dort oben bot sich ein grandioser Ausblick. Der Wind war eisig, musste mein Stativ gegen plötzliches Umfallen festhalten. Nach rund einer halben Stunde des Ausharrens sagte mir mein Hinterteil (das ich zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr spürte), dass der Rückzug in's Auto ratsam wäre.
Anschliessend ging es nochmals für letzte Aufnahmen in's Stadtzentrum und um Freia Smil zu kaufen, die in den letzten Tagen immer mehr zur Reihe der Grundnahrungsmittel zählte (die Schokolade ist in Schweden besser bekannt unter dem Markennamen Marabou).
Anschliessend ging es nochmals für letzte Aufnahmen in's Stadtzentrum und um Freia Smil zu kaufen, die in den letzten Tagen immer mehr zur Reihe der Grundnahrungsmittel zählte (die Schokolade ist in Schweden besser bekannt unter dem Markennamen Marabou).

MH5Y7320
In der Stadtmitte angekommen hatte ich auf spontane und hinterrücksige Weise zwei Mal die Bekanntschaft mit dem eisigen Boden gemacht, als ich mich schon vor lauter, vorsichtiger kleiner Schritte wie ein Betrunkener über die zum Teil a...glatten Flächen vorantastete und mich eigentlich in Sicherheit wägte. Die beiden Stürze müssen für das Fussvolk um mich herum recht peinlich ausgesehen haben. Na ja, ich dachte mir nix und kehrte nach einigen Aufnahmen wieder zurück in's Hotel.
Morgen ist Sonntag, der 7. Januar. Es beginnt bereits wieder die Abreise in die Schweiz. Mein Flieger wird gegen 14:30 Uhr starten mit Zwischenlandung in Oslo. Geplante Ankunft am Flughafen Zürich ist mit halb Acht am abend zu erwarten.
Das waren sie also, die Tage in Stockholm und Tromsø. Ich spiele bereits mit den Plänen meiner nächsten Reise in den hohen Norden. Mehr dazu an dieser Stelle, in etwa einem Jahr oder früher ;-). /////////////////////////////
Morgen ist Sonntag, der 7. Januar. Es beginnt bereits wieder die Abreise in die Schweiz. Mein Flieger wird gegen 14:30 Uhr starten mit Zwischenlandung in Oslo. Geplante Ankunft am Flughafen Zürich ist mit halb Acht am abend zu erwarten.
Das waren sie also, die Tage in Stockholm und Tromsø. Ich spiele bereits mit den Plänen meiner nächsten Reise in den hohen Norden. Mehr dazu an dieser Stelle, in etwa einem Jahr oder früher ;-). /////////////////////////////

MH5Y7177
Tromsø, 5. Januar 2007
An diesem Tag stand der Besuch von Polaria auf dem Programm. Der Himmel war eh bewölkt, drum ein guter Grund den Tag im Museum zu verbringen. Das Polaria wurde 1997 auf Initiative des norwegischen Umweltministeriums gebaut, um Touristen und anderen Besuchern Wissen über die arktische Tier- und Pflanzenwelt, das arktische Klima und die Einwirkung der Umwelt auf diese zu vermitteln (Originaltext polaria.no). Das Museum ist gut 5 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, also zu Fuss schnell und einfach zu finden. Das Gebäude sieht von aussen aus wie fünf umgefallene Platten, soll laut der offiziellen Website demnach Eisschollen darstellen, die vom rauen, arktischen Meer an's Land geschoben wurden. Im Inneren des Museums erwarten den Besucher Informatinonen über die Polarregion und das Tor zum Eismeer sowie Aquarien mit verschiedenen Fischarten der Barentsee, ausserdem vier Bartrobben (arktische Robbenart), die sich in einem grossen Becken tummeln und vom Besucher unter einem Tunnel bestaunt werden können. Ich versuchte mein Glück und die Robben mit meiner Kamera einzufangen, was sich einfacher als gewünscht herausstellte.
In einem Kino mit fünf Leinwänden und Projektoren wurde ein beeindruckender Film über die Inselgruppe Svalbard gezeigt (zu der unter anderem auch Spitzbergen angehört).
In einem Kino mit fünf Leinwänden und Projektoren wurde ein beeindruckender Film über die Inselgruppe Svalbard gezeigt (zu der unter anderem auch Spitzbergen angehört).

MH5Y7124
Im Anschluss an den Museums ging es weiter in die Innenstadt und an den Hafen, wo am Nachmittag die MS Kong Harald angelegt hatte. Ich konnte heute einige Aufnahmen schiessen, ohne dieses Mal unter diskreter Beobachtung der Hafenwacht zu stehen. In der Innenstadt peilte ich einige der alten, malerischen Häuser an. Tromsø wird auch gerne als das "Paris des Nordens" bezeichnet. Diesen Beinamen erhielt die Stadt um die Jahrhundertwende aufgrund der malerischen Holzhäuser mit den farbenprächtigen Fassaden und dem Lebenstil der darin wohnenden Damen, die aufgrund der guten Handelsbeziehungen zum Ausland, immer nach der neusten Pariser Mode gekleidet waren.
Anbei noch ein paar weitere Fakten zu Tromsø selbst: die Stadt liegt 344 Kilometer nördlich des Polarkreises (dies entspricht der geographischen Breite von Nord-Alaska) und wird oft als die nördlichste Stadt der Welt bezeichnet und ist tatsächlich die grösste in Nordnorwegen. Sie besitzt die nördlichste Universität, die nördlichste Kathedrale (Arctic Cathedral) sowie die nördlichste Brauerei der Welt.
Anbei noch ein paar weitere Fakten zu Tromsø selbst: die Stadt liegt 344 Kilometer nördlich des Polarkreises (dies entspricht der geographischen Breite von Nord-Alaska) und wird oft als die nördlichste Stadt der Welt bezeichnet und ist tatsächlich die grösste in Nordnorwegen. Sie besitzt die nördlichste Universität, die nördlichste Kathedrale (Arctic Cathedral) sowie die nördlichste Brauerei der Welt.

MH5Y7225
Tromsø befindet sich auf einer Hauptinsel (mit einer Fläche von 2'558 Quadratkilometern) und besitzt mehrere kleinere Inseln vor der Küste. Die Temperaturen bewegen sich im Schnitt bei 2,5° C, aufgrund des Golfstroms herrschen hier recht milde Wassertemperaturen. Von Mitte Mai bis Mittel Juli geht in Tromsø die Sonne nachts nicht vollständig unter, vom 28. November bis zum 14. Januar gibt es dafür keinen Sonnenaufgang.
Bekannte Tromsøer sind unter anderem: Geir Jenssen, Fotograf und Musiker (bekannt unter dem Namen Biosphere); Lene Marlin, norwegische Songschreiberin und Pop-Sängerin; Röyksopp, bekannte Electronic-Band sowie Richard With, Kapitän und Gründer der Hurtigruten-Postschiff-Linie./////////////////////////////
Bekannte Tromsøer sind unter anderem: Geir Jenssen, Fotograf und Musiker (bekannt unter dem Namen Biosphere); Lene Marlin, norwegische Songschreiberin und Pop-Sängerin; Röyksopp, bekannte Electronic-Band sowie Richard With, Kapitän und Gründer der Hurtigruten-Postschiff-Linie./////////////////////////////

MH5Y7009
Tromsø, 4. Januar 2007
Der heutige Morgen begann mit Zähneputzen, Wachduschen und die sonstig übliche Prozedur im Badezimmer. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich irgendwie wohl zu viel Zeit mit dem Wachwerden verbracht hatte (Alle Mütter würden an dieser Stelle jetzt wohl sagen: "Junge, trödel doch nich so rum..."): Ich hechtete also zum Frühstück. Die junge, nette Norwegerin, die mir schon in den zwei Tagen zuvor zugelächelt hatte, war wieder da (ich fragte mich beim ersten Mal, ob's an meiner verstrubelten Frisur in Form einer kleinen, tragbaren Mobilfunkantenne auf dem Kopf lag...). Jedenfalls ein sehr guter und hübscher Grund, wach zu werden und das Frühstücksbuffet nicht zu versäumen ;-).
Der Himmel zeigte sich heute ganz klar, nur wenige Wolken waren zu sehen. Die für heute vorausgesagten Schneeschauer blieben Gott sei Dank ganz aus. Jedoch waren den ganzen Tag über fleissig Räumfahrzeuge und Streudienste unterwegs. Mein kleiner Mietwagen und ich hatten uns inzwischen auch an die zum Teils glatten, schneebedeckten und steilen Strassen gewöhnt.
Die geplante Museumstour fiel heute aufgrund des guten Wetters in's Wasser und wird bis auf weiteres wohl verschoben bleiben.
Der Himmel zeigte sich heute ganz klar, nur wenige Wolken waren zu sehen. Die für heute vorausgesagten Schneeschauer blieben Gott sei Dank ganz aus. Jedoch waren den ganzen Tag über fleissig Räumfahrzeuge und Streudienste unterwegs. Mein kleiner Mietwagen und ich hatten uns inzwischen auch an die zum Teils glatten, schneebedeckten und steilen Strassen gewöhnt.
Die geplante Museumstour fiel heute aufgrund des guten Wetters in's Wasser und wird bis auf weiteres wohl verschoben bleiben.

MH5Y6980
Gegen 10:30 Uhr fuhr ich in die Innenstadt, zum Hafen sowie erneut zur Eismeerkathedrale. Ich lichtete die "Skyline" von Tromsø sowie die bereits zum Lieblingsobjekt erkorene Tromsø-Brücke ab. Nach halben Erfrierungen versuchte ich schliesslich einen einigermassen befahrbaren Weg zum Fjellheisen ausfindig zu machen (die junge Frau an der Rezeption meinte, es gäbe einen Weg dort hinauf...). Aber die Frau im Navigationssystem wusste es anscheinend besser, denn das einzig was dort hinauf zu führen schien, war die Seilbahn, die wie gesagt bereits Saisonende hatte.
Die Fahrt führte anschliessend erneut zur Eismeerkathedrale. Im Radio lief gerade "Must be Dreaming" von Frou Frou. Ich postierte mich gerade vor dem Eingang der Kirche, als ich mit einem Mann in's Gespräch kam, der mit seiner Frau an diesem Tag mit einem der Hurtigruten-Schiffe in Tromsø Halt gemacht hatte und ebenfalls mit seiner Kamera unterwegs war. Nach anfänglichem Englisch stellte sich schnell heraus, dass wir beide der deutschen Sprache mächtig waren. Ich wünschte dem Kölner schliesslich noch eine gute Fahrt, die ihn in den nächsten Tagen bis nach Kirkenes führen sollte. Die Kirchentüre ging plötzlich auf und die Pfarrerin stürmte auf mich zu, als sie mich beim Fotografieren entdeckte. Sie meinte, ich hätte Glück mit dem Mond, der heute beeindruckend klar und fast ohne Wolken am Himmel zu sehen war.
Die Fahrt führte anschliessend erneut zur Eismeerkathedrale. Im Radio lief gerade "Must be Dreaming" von Frou Frou. Ich postierte mich gerade vor dem Eingang der Kirche, als ich mit einem Mann in's Gespräch kam, der mit seiner Frau an diesem Tag mit einem der Hurtigruten-Schiffe in Tromsø Halt gemacht hatte und ebenfalls mit seiner Kamera unterwegs war. Nach anfänglichem Englisch stellte sich schnell heraus, dass wir beide der deutschen Sprache mächtig waren. Ich wünschte dem Kölner schliesslich noch eine gute Fahrt, die ihn in den nächsten Tagen bis nach Kirkenes führen sollte. Die Kirchentüre ging plötzlich auf und die Pfarrerin stürmte auf mich zu, als sie mich beim Fotografieren entdeckte. Sie meinte, ich hätte Glück mit dem Mond, der heute beeindruckend klar und fast ohne Wolken am Himmel zu sehen war.

MH5Y6934
Ich wanderte anschliessend über die Tromsø-Bridge, die sich mit ca. einem Kilometer Länge erstreckt und so Tromsø mit Tromsdalen verbindet. Mit jedem Schritt hatte ich das Gefühl, dass der Boden etwas nachgab, was sich vor allem bei schweren LKW's noch verstärkte (kein wirklich sicheres Gefühl, wenn man unter sich nur Wasser und Dunkelheit aus macht). Ich postierte mein Stativ nah am Strassenrand, weswegen mich die Eingeborenen mit einer Mischung aus Verwunderung und Neugier musterten. Zwischendrin musste ich aufpassen, mit meinem Stativ keinen Radfahrer vom Sattel zu lüpfen und so zu Fall zu bringen. Ich gelangte schliesslich zum Anfang/Ende der Brücke in Tromsø und schoss noch einige Langzeitaufnahmen und betete, dass keine schweren Fahrzeuge in dieser Zeit diesen Teil der Brücke passierten, da sich jede Erschütterung unweigerlich zu Verwacklungen meiner Aufnahmen führte.
Rund vierzig Minuten, die ich auf der Brücke ausharrte und einem langen Marsch später, setzte ich meine Fahrt durch eine der Tunnel fort in Richtung Flughafen zur Versorgung mit Proviant an der Statoil-Tankstelle am Terminalgata 24. Ich kehrte schliesslich gegen 18 Uhr wieder zurück in's Hotel, um die Fotos zu überspielen und zum Laden meiner Akkus, die die Kälte arg mitgenommen hatte. /////////////////////////////
Rund vierzig Minuten, die ich auf der Brücke ausharrte und einem langen Marsch später, setzte ich meine Fahrt durch eine der Tunnel fort in Richtung Flughafen zur Versorgung mit Proviant an der Statoil-Tankstelle am Terminalgata 24. Ich kehrte schliesslich gegen 18 Uhr wieder zurück in's Hotel, um die Fotos zu überspielen und zum Laden meiner Akkus, die die Kälte arg mitgenommen hatte. /////////////////////////////

MH5Y6820
Tromsø, 3. Januar 2007
Der erste Mittwoch im neuen Jahr startete um 9:40 Uhr mit dem allmorgentlichen Pilgern an's Frühstücksbuffet. Ein erster kurzer und flüchtiger Blick aus dem Fenster lies die kurze Nacht von gestern wieder im Nu vergessen (ich schreckte um halb eins nachts plötzlich auf, als der Feueralarm durch's Hotel schrillte und so spontan den eigenen Kreislaufs auf Trab hielt).
Draussen zeigte sich am Morgen ein fast klarer Himmel. Nach dem Frühstück packte ich Kamera und Stativ und stapfte runter zur Eingangshalle. Das Wetter hatte sich schlagartig geändert. Es schneite stark und ein deftiger Wind kam auf. Ich versuchte mich dennoch in die Innenstadt durchzuschlagen. Wenigstens lag auf den Strassen ausreichend Schnee um für die Reifen ausreichend Griff zu bieten. Ich stellte jedoch schnell fest, dass es zwecklos war, mit Kamera und Stativ gegen Wind und Schnee/Schneeregen anzukämpfen, weswegen ich kurzerhand den Rückzug in's Hotel wählte.
Einige Stunden und 12 eMails später wagte ich erneut die Fahrt in die City. Der Schneefall hatte sich inzwischen wieder bereits gelegt. Mein erstes Ziel an diesem Tag war die Tromsø-Brücke, die mich schon auf den zahlreichen Websites beeindruckte, auf denen ich über Tromsø recherchiert hatte. Die 1960 eröffnete Brücke ist rund einen Kilometer lange und ist an der höchsten Stelle 38 Meter hoch. Neben zweier solcher Brücken bietet das knapp 64'000 Einwohner zählende Tromsø ein Strassentunnelsystem, das die gesamte Insel durchzieht.
Einige Stunden und 12 eMails später wagte ich erneut die Fahrt in die City. Der Schneefall hatte sich inzwischen wieder bereits gelegt. Mein erstes Ziel an diesem Tag war die Tromsø-Brücke, die mich schon auf den zahlreichen Websites beeindruckte, auf denen ich über Tromsø recherchiert hatte. Die 1960 eröffnete Brücke ist rund einen Kilometer lange und ist an der höchsten Stelle 38 Meter hoch. Neben zweier solcher Brücken bietet das knapp 64'000 Einwohner zählende Tromsø ein Strassentunnelsystem, das die gesamte Insel durchzieht.

MH5Y6809
Mein nächstes Ziel war die Station der Fjellheisen-Seilbahn, die im Winter geschlossen war und ihren Betrieb erst wieder im März 2007 aufnimmt (und zuletzt ausnahmsweise in der Silvesternacht fuhr). Ich suchte nach einer Strasse oder Weg, der hinauf zur Endstation führen könnte. Dummerweise setzte ich beim Zurücksetzen meinen kleinen Ford Fiesta auf einen Eisbrocken auf, so dass ich ungefähr 15 Minuten damit beschäftigt war, den Wagen fluchend und leise grummelnd freizuschaufeln *nerv*.
Gegen 15:30 Uhr machte ich schliesslich Halt an der bekannten Arctic Cathedral (auch Eismeerkathedrale genannt). Die Kirche mit Ihrem eigenwilligen Baustil ist schon aus der Ferne zu sehen. Ich öffnete die Türe und blickte wenig später auf die grossen Leuchter unter dem zu einer Spitze zulaufenden Kirchendach. Die junge Frau, der ich 22 Norwegische Kronen in die Hand gedrückt hatte, beobachtete mich peinlichst genau, als ich mit meinem grossen Stativ vor zum Altar pilgerte.
Gegen 15:30 Uhr machte ich schliesslich Halt an der bekannten Arctic Cathedral (auch Eismeerkathedrale genannt). Die Kirche mit Ihrem eigenwilligen Baustil ist schon aus der Ferne zu sehen. Ich öffnete die Türe und blickte wenig später auf die grossen Leuchter unter dem zu einer Spitze zulaufenden Kirchendach. Die junge Frau, der ich 22 Norwegische Kronen in die Hand gedrückt hatte, beobachtete mich peinlichst genau, als ich mit meinem grossen Stativ vor zum Altar pilgerte.

MH5Y6798
Eine Viertelstunde später begab ich mich zur Anlegestelle der Hurtigruten, an der im Augenblick die MS Richard With angelegt hatte (benannt nach dem Gründer der Hurtigruten-Postschiff-Linie). Etwas später gesellte sich zu meiner Beobachtung ein Auto der Hafenwache neben mich, das geschlagene 20 Minuten neben mir stand. Anscheinend wollte man mich mit der Kamera nicht zu nahe am Schiff wissen. Wenig später kehrte ich zurück in's Hotel. Werde morgen weiter die Innenstadt erkundigen, ebenso das Polaria und das Polarmuseum. Für den morgigen Donnerstag sind leichte Schneeschauer bei bis zu -2° C vorausgesagt. /////////////////////////////

MH5Y6670
Stockholm/Tromsø, 2. Januar 2007
Der Tag begann mit dem Klingeln meines Handys gegen 7 Uhr in der Früh: Letztes Kofferpacken, Frischmachen, Frühstück fassen und Aus-Checken war angesagt.
Der Morgen zeigte sich mit einem wundervollen Sonnenaufgang. Nur wenige waren wagten bereits um diese Uhrzeit den Gang zu Brötchen, Orangensaft, Müsli, Kaffee und Köttbullar. Ich war sehr in Eile, machte mich deswegen um 8 Uhr auf den Weg zum Flughafen in Richtung Arlanda. Der Mond hatte sich als grosser, leuchtender Ball am Himmel Platz verschafft. Noch just in time erreichte ich den riesigen Mietwagen-Fuhrpark von Hertz, Europcar und Avis, verliess meinen kleinen vierrädrigen Reisebegleiter und hechtete mit meinen 40 kg Gepäck in den Transferbus zum Flughafen. Ca. 20 Minuten später hatte ich mich durch die Schlange gekämpft, die sich vor den Checkin-Schaltern breit gemacht hatte. Gerade noch rechtzeitig erreichte ich Gate 05A zum Boarding meiner SAS-Maschine. Eingequetscht in Sitzreihe 24B landete ich eine Dreiviertelstunde später auf dem Flughafen in Oslo. Der Anschlussflug liess nicht lange auf sich warten und so flog ich gegen 12 weiter nach Tromsø, dem eigentlichen Ziel meiner nächsten Etappe. Ich erwachte wenige Stunden später als die Maschine bereits bei Dämmerung über die zahlreichen Fjorde flog und sich zwischen schneebedeckte Berge schob, die schon fast zum greifen nahe waren.
Der Morgen zeigte sich mit einem wundervollen Sonnenaufgang. Nur wenige waren wagten bereits um diese Uhrzeit den Gang zu Brötchen, Orangensaft, Müsli, Kaffee und Köttbullar. Ich war sehr in Eile, machte mich deswegen um 8 Uhr auf den Weg zum Flughafen in Richtung Arlanda. Der Mond hatte sich als grosser, leuchtender Ball am Himmel Platz verschafft. Noch just in time erreichte ich den riesigen Mietwagen-Fuhrpark von Hertz, Europcar und Avis, verliess meinen kleinen vierrädrigen Reisebegleiter und hechtete mit meinen 40 kg Gepäck in den Transferbus zum Flughafen. Ca. 20 Minuten später hatte ich mich durch die Schlange gekämpft, die sich vor den Checkin-Schaltern breit gemacht hatte. Gerade noch rechtzeitig erreichte ich Gate 05A zum Boarding meiner SAS-Maschine. Eingequetscht in Sitzreihe 24B landete ich eine Dreiviertelstunde später auf dem Flughafen in Oslo. Der Anschlussflug liess nicht lange auf sich warten und so flog ich gegen 12 weiter nach Tromsø, dem eigentlichen Ziel meiner nächsten Etappe. Ich erwachte wenige Stunden später als die Maschine bereits bei Dämmerung über die zahlreichen Fjorde flog und sich zwischen schneebedeckte Berge schob, die schon fast zum greifen nahe waren.

MH5Y6623
Ich landete um 14:20 Uhr und checkte wenig später im Scandic Hotel in Tromsø ein.
Am Nachmittag erkundigte ich die Innenstadt Tromsø's. Der erste Eindruck beeindruckte mich. Ich musste mich noch zuerst an die Tatsache gewöhnen, dass es um diese Jahreszeit nur für wenige Stunden hell wurde. Wobei "hell" nicht wirklich mit Tageslicht zu vergleichen ist ;-). Für mich kein Problem... Meine Kamera und ich hatten uns bereits daran gewöhnt, dass in Stockholm bereits gegen 15 Uhr langsam die Sonne im Winter unterging. Mein Ford Fiesta schien sich mit den dort vorherrschenden Winterverhältnissen mehrmals schwer zu tun, besonders in steilem Gelände. Dafür verfügte das kleine vierrädrige Biest über den Luxus von Sitzheizung, die aber recht schnell ungeahnte Temperaturen annahm und für den Allerwertesten schon fast bedrohlich heiss wurde (dummerweise liess sich der Knopf zum Regulieren nicht finden...). Als Anhänger des gemeinen Fussvolkes musste man sich ausserdem mental und physisch auf plötzliche, peinliche und hinterhältige Ausrutscher auf Glatteis vorbereiten. Ich stolperte also durch die Innenstadt und blieb am Rådhus, der Bibliotek und am Hafen hängen (das Rådhus verzauberte mit Lichtspielen, bei denen die Beleuchtung der einzelnen Räume zufällig an- und abgeschaltet wurden).
Am Nachmittag erkundigte ich die Innenstadt Tromsø's. Der erste Eindruck beeindruckte mich. Ich musste mich noch zuerst an die Tatsache gewöhnen, dass es um diese Jahreszeit nur für wenige Stunden hell wurde. Wobei "hell" nicht wirklich mit Tageslicht zu vergleichen ist ;-). Für mich kein Problem... Meine Kamera und ich hatten uns bereits daran gewöhnt, dass in Stockholm bereits gegen 15 Uhr langsam die Sonne im Winter unterging. Mein Ford Fiesta schien sich mit den dort vorherrschenden Winterverhältnissen mehrmals schwer zu tun, besonders in steilem Gelände. Dafür verfügte das kleine vierrädrige Biest über den Luxus von Sitzheizung, die aber recht schnell ungeahnte Temperaturen annahm und für den Allerwertesten schon fast bedrohlich heiss wurde (dummerweise liess sich der Knopf zum Regulieren nicht finden...). Als Anhänger des gemeinen Fussvolkes musste man sich ausserdem mental und physisch auf plötzliche, peinliche und hinterhältige Ausrutscher auf Glatteis vorbereiten. Ich stolperte also durch die Innenstadt und blieb am Rådhus, der Bibliotek und am Hafen hängen (das Rådhus verzauberte mit Lichtspielen, bei denen die Beleuchtung der einzelnen Räume zufällig an- und abgeschaltet wurden).

MH5Y6618
Am Abend zog es mich wieder zurück in's Hotel, musste wieder den Akku meiner Kamera laden, der bei der Kälte seine Energie recht schnell aufzubrauchen schien. Ich lud die Fotos auf den Computer und machte einen kurzen Abstecher in den iTunes Store und versorgte mich mit Liedern aus Schweden, die mich die Tage zuvor im Auto im Sveriges Radio P3 begleitet hatten und sich seitdem in meinem Ohr fest gesetzt hatten. Morgen früh geht es los zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. /////////////////////////////

MH5Y6543
Stockholm, 1. Januar 2007
Der erste Tag im neuen Jahr begann um 12 Uhr "morgens". Ich wagte einen flüchtigen Blick aus dem Fenster. Endlich war sie da, die so lange vermisste Sonne. Eine kalte Dusche später pilgerte ich zum Frühstücksbuffet, dass an diesem Nyårsdagen/Neujahrstag bis um 13 Uhr geöffnet war. Zwischen Brötchen und Orangensaft blickte ich auf die blassen Gesichter einiger Partygäste, denen ich in den frühen Morgenstunden zuvor im Aufzug begegnet bin. Einige deutsche, russische und schwedische Hotelgäste waren an diesem Buffet zugange, während der Mann am Nachbartisch plötzlich anfing, komische Geräusche von sich zu geben.
Unbeirrt von dessen akustischen Anwesenheits- und Frühstücksritualen machte ich mich etwas später auf in Richtung Innenstadt mit Zielen rund um die Einkaufsmeile um Nybroplan und Hamngatan (wo u.a. das berühmte Kaufhaus NK, Nordiska Kompaniet beheimatet ist. Schlagzeilen machte im September 2003 die Ermordung der Politikerin Anna Lindh im NK). In den Nachrichten erfahre ich von den Stromausfällen aufgrund des Orkans in Südschweden.
Unbeirrt von dessen akustischen Anwesenheits- und Frühstücksritualen machte ich mich etwas später auf in Richtung Innenstadt mit Zielen rund um die Einkaufsmeile um Nybroplan und Hamngatan (wo u.a. das berühmte Kaufhaus NK, Nordiska Kompaniet beheimatet ist. Schlagzeilen machte im September 2003 die Ermordung der Politikerin Anna Lindh im NK). In den Nachrichten erfahre ich von den Stromausfällen aufgrund des Orkans in Südschweden.

MH5Y6546
Ich kehrte am Abend zurück in's Hotel um die Fotos auf das Laptop zu überspielen, eMails zu beantworten und um meine Sachen für die Abreise am morgigen Tag zu packen. Gegen 10 Uhr startet mein Flieger nach Tromsø. Der Wetterbericht hatte für den morgigen Tag in Stockholm sonnigstes Wetter vorausgesagt. Na prima... /////////////////////////////

MH5Y6561

MH5Y6531
Stockholm, 31. Dezember 2006
Der heutige Tag begann, wie mir die Wetterfee im schwedischen Fernsehen voraussagte: Grau, stürmisch und leicht regnerisch. Keine Ahnung in wie fern dieses "leicht" zu bewerten war. Petrus hielt sich glücklicherweise recht zurück mit dem feuchten Etwas und so blieb es den ganzen Tag recht trocken. Am Nachmittag klärte der Himmel auf und liess einige Sonnenstrahlen hindurchdringen.
Nach der obligatorischen Prozedur von Spätaufstehen und An's-Frühstücksbuffet-pilgern ging es in die Stadtmitte. Die Stockholmerinnen und Stockholmer waren an diesem Sonntag, dem letzten Tag im 2006, noch rege mit Einkäufen beschäftigt und so wimmelte es in der Innenstadt nur so von Menschen.
Die ursprünglich für diesen Tag geplante Museumstour fiel aus, da viele der Museen an diesem Tag geschlossen waren. Ich graste einige Ziele in der Innenstadt ab, machte einige kleine Besorgungen, versorgte mich anschliessend an einer der zahlreichen OKQ8-Tankstellen mit Essbarem und fuhr dann am frühen Nachmittag in Richtung Stadshuset. Der Himmel hatte sich um kurz vor Drei bereits verdunkelt und liess einen grandiosen Sonnenuntergang zaubern. Ca. 30 Aufnahmen später begab ich mich in Richtung Djurgården und Gamla Stan, um das Licht (das mit während der letzten Tage verwehrt blieb) für weitere Aufnahmen zu nutzen. Ich parkierte (wie immer halb-legal) am Skeppsbrokajen. Die Gegend um den Königspalast und Gamla Stan schien mir noch recht ruhig zu sein, was 8 Stunden später wieder ganz anders aussehen sollte.
Nach der obligatorischen Prozedur von Spätaufstehen und An's-Frühstücksbuffet-pilgern ging es in die Stadtmitte. Die Stockholmerinnen und Stockholmer waren an diesem Sonntag, dem letzten Tag im 2006, noch rege mit Einkäufen beschäftigt und so wimmelte es in der Innenstadt nur so von Menschen.
Die ursprünglich für diesen Tag geplante Museumstour fiel aus, da viele der Museen an diesem Tag geschlossen waren. Ich graste einige Ziele in der Innenstadt ab, machte einige kleine Besorgungen, versorgte mich anschliessend an einer der zahlreichen OKQ8-Tankstellen mit Essbarem und fuhr dann am frühen Nachmittag in Richtung Stadshuset. Der Himmel hatte sich um kurz vor Drei bereits verdunkelt und liess einen grandiosen Sonnenuntergang zaubern. Ca. 30 Aufnahmen später begab ich mich in Richtung Djurgården und Gamla Stan, um das Licht (das mit während der letzten Tage verwehrt blieb) für weitere Aufnahmen zu nutzen. Ich parkierte (wie immer halb-legal) am Skeppsbrokajen. Die Gegend um den Königspalast und Gamla Stan schien mir noch recht ruhig zu sein, was 8 Stunden später wieder ganz anders aussehen sollte.

MH5Y6493
Am Abend wollten einige Postkarten geschrieben werden. Ich gönnte mir eine kleine Verschnaufpause und um die Akku's meiner Kamera zu laden. Im Fernsehen lief das schwedische Silvesterprogramm: Neben Wallace & Gromit (natürlich auf Schwedisch) kam "När Harry träffade Sally" (im englischen Originalton) oder wie's bei uns heissen würde: Harry und Sally.
Kurz vor halb zwölf packte ich Kamera, Stativ und sonstigen Kleinkram und machte mich auf in Richtung Gamla Stan, zu meinem Lieblingsplatz am Anleger der Ånedin Line und dem grossen Weihnachtsbaum. Ich hatte den Verkehr etwas unterschätzt und die Zeit bis zum grossen Knall schien bereits recht knapp zu sein. So düste ich mit meinem kleinen Rennwagen (in Form eines Ford Fiestas) vorbei an den ersten Menschenmassen. Alle Verkehrsregeln schienen jetzt im Augenblick ausser Kraft zu sein und man musste aufpassen, keinen Stockholmer als Kühlerfigur unfreiwillig auf seiner Motorhaufe zu plazieren.
Gut 10 Minuten später kam ich am Königspalast an. Der grosse Knall hatte bereits stattgefunden. Um mich herum flogen die Knallkörper, stiegen die Raketen und die Luft füllte sich mit weissem Rauch und dem typischen Feuerwerksgestank. Ich gelangte zur Anlegestelle, als bereits die grosse Show hinter mir war. Viele der Menschen prosteten sich zu, einige bereits mit mehreren Promillen im Blut ;-).

MH5Y6483
Gegen 1:50 Uhr kehrte ich in's Hotel zurück. Im Aufzug begegneten mir noch einige der Partygäste in leicht "wackligem" Zustand. Nun war er vorbei, der grosse Spuk und das neue Jahr hatte bereits begonnen, mit all seinen Nebenwirkungen. /////////////////////////////

MH5Y6405
Stockholm, 29./30. Dezember 2006
Der Tag meiner Anreise in Stockholm gestaltete sich relativ ruhig. Die Reise begann in Stuttgart. Als potentieller Bösewicht musste ich bei der Sicherheitskontrolle nebst chronisch piepsendem Schuhwerk noch mein Laptop auf Spuren von Sprengstoff untersuchen lassen...
Mit 15 Minuten Verspätung hob mein Flieger in Richtung Kopenhagen ab. Während des ganzen Fluges zeigte sich unweit von mir ein recht temperamentvolles Kleinkind und testete die Strapazierfähigkeit seiner Eltern, die ihn während des gesamten Fluges zu beruhigen versuchten (was zum Leidwesen aller mitreisenden Passagiere keine sichtbaren Erfolgte zeigte). Ich versuchte mich, mit meinem iPod bei Laune zu halten und war irgendwann später froh, endlich in Kopenhagen gelandet zu sein. Kurze Zeit später peilte ich Ausgang D1 für meinen Weiterflug nach Stockholm-Arlanda an. Etwa 1 Stunde und 15 Minuten später landete die Maschine der SAS um 21:40 Uhr, wie vorausgesagt in ungemütlichem, nasskalten Regenwetter bei ca. 4° C.
Wettertechnische Besserung konnte mir leider auch nicht die schwedische Hertz-Mitarbeiterin versprechen, die mir meinen Mietwagen in die Hand drückte. Die Fahrt ging dann schnurstracks in Richtung Frihamn, zu meiner Stammunterkunft der letzten Winterurlaube in Stockholm: Das Scandic Ariadne war mit seinen 17 Stockwerken schon von weitem auszumachen.
Mit 15 Minuten Verspätung hob mein Flieger in Richtung Kopenhagen ab. Während des ganzen Fluges zeigte sich unweit von mir ein recht temperamentvolles Kleinkind und testete die Strapazierfähigkeit seiner Eltern, die ihn während des gesamten Fluges zu beruhigen versuchten (was zum Leidwesen aller mitreisenden Passagiere keine sichtbaren Erfolgte zeigte). Ich versuchte mich, mit meinem iPod bei Laune zu halten und war irgendwann später froh, endlich in Kopenhagen gelandet zu sein. Kurze Zeit später peilte ich Ausgang D1 für meinen Weiterflug nach Stockholm-Arlanda an. Etwa 1 Stunde und 15 Minuten später landete die Maschine der SAS um 21:40 Uhr, wie vorausgesagt in ungemütlichem, nasskalten Regenwetter bei ca. 4° C.
Wettertechnische Besserung konnte mir leider auch nicht die schwedische Hertz-Mitarbeiterin versprechen, die mir meinen Mietwagen in die Hand drückte. Die Fahrt ging dann schnurstracks in Richtung Frihamn, zu meiner Stammunterkunft der letzten Winterurlaube in Stockholm: Das Scandic Ariadne war mit seinen 17 Stockwerken schon von weitem auszumachen.

MH5Y6411
Mein Zimmer lag im 12. Stockwerk in Richtung Hafenausfahrt, bei der ich schon am Folgetag zwei Riesen der Silja Line bestaunen konnte, die unüberhörbar an scheinbarer Griffnähe aus dem Hafen tuckerten.
Der trübe und regnerische Himmel zeigte sich dann auch an diesem Samstag wieder. Inzwischen hatte sich Petrus noch dazu entschlossen, Stockholm von stürmischem Wind heimzusuchen. Ich verliess um die Mittagszeit widerwillig mein Hotelzimmer mit Blick auf den Himmel und fuhr in Richtung Innenstadt. Ich spielte mit dem Gedanken, dem Regen mit einer Museumstour entgegenzukommen. Ich fuhr vorbei am Kaknäs Tower, entschied mich jedoch um, um spontane Ziele für Fotos in der City auszumachen. Nach einiger Irrfahrten trotz meiner netten Frauenstimme aus dem Navigationssystems und einiger Beinahe-Auffahrunfälle (wg. weiblicher Passantinnen ;-) typisch Mann eben...) kam ich am Skeppsbrokajen an. Kein leichtes Unterfangen an einem Einkaufssamstag wie diesem, inmitten von einkaufswütigem Fussvolk und motorisierten Stockholmern, sein Auto heil durch die Autolawinen zu manövrieren.
Der trübe und regnerische Himmel zeigte sich dann auch an diesem Samstag wieder. Inzwischen hatte sich Petrus noch dazu entschlossen, Stockholm von stürmischem Wind heimzusuchen. Ich verliess um die Mittagszeit widerwillig mein Hotelzimmer mit Blick auf den Himmel und fuhr in Richtung Innenstadt. Ich spielte mit dem Gedanken, dem Regen mit einer Museumstour entgegenzukommen. Ich fuhr vorbei am Kaknäs Tower, entschied mich jedoch um, um spontane Ziele für Fotos in der City auszumachen. Nach einiger Irrfahrten trotz meiner netten Frauenstimme aus dem Navigationssystems und einiger Beinahe-Auffahrunfälle (wg. weiblicher Passantinnen ;-) typisch Mann eben...) kam ich am Skeppsbrokajen an. Kein leichtes Unterfangen an einem Einkaufssamstag wie diesem, inmitten von einkaufswütigem Fussvolk und motorisierten Stockholmern, sein Auto heil durch die Autolawinen zu manövrieren.

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Ich parkierte am grossen Weihnachtsbaum, direkt neben der Anlegestelle der Ånedin-Line, der vermutlich auch morgen wieder Anlaufstelle für die 1 Mio. Stockholmer und mindestens einem Deutschen sein sollte.
Der Himmel vergraute sich mehr und lies nichts gutes erahnen. Etwas später peitschte mir der Regen in's Gesicht. Ich packte meine Siebensachen mitsamt Kamera und Stativ und stapfte vorbei an den wetterfesten Stockholmern in Richtung Slussen und Gondolen, um wenigsten ein paar Motive an diesem Tag machen zu können.
Am frühen Abend kehrte ich wieder in's Hotel zurück. Hoffe, morgen auf freundlicheres Wetter zu stossen. /////////////////////////////
Der Himmel vergraute sich mehr und lies nichts gutes erahnen. Etwas später peitschte mir der Regen in's Gesicht. Ich packte meine Siebensachen mitsamt Kamera und Stativ und stapfte vorbei an den wetterfesten Stockholmern in Richtung Slussen und Gondolen, um wenigsten ein paar Motive an diesem Tag machen zu können.
Am frühen Abend kehrte ich wieder in's Hotel zurück. Hoffe, morgen auf freundlicheres Wetter zu stossen. /////////////////////////////





