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Fehmarn, 02./03. Januar 2009
Die lokale Audi-/VW-Garage Steenbock im Hauptort Burg war mein erstes Ziel am Morgen. Der nette Herr am Empfang hatte bereits unser Kennzeichen erblickt und erkannte, dass wir kurz vor der Rückreise standen. Ich stammelte was von Reifenpanne und neuem Reifen. 145.- Euro sollte uns dann der neue Reifen am morgigen Samstag wieder etwas glücklicher machen.
Mit dieser guten Nachricht begaben wir uns danach zu Edeka, zur benachbarten Esso-Tankstelle und schliesslich zur Fischräucherei Böhrk zur erneuten Plünderung von frischen Krabben, einer geräucherten Makrele und Lachs. Wir setzten die Fahrt nach einem kurzen Zwischenstopp in unserer kleinen Ferienbehausung in Richtung Fehmarnsund weiter, dem Ziel von Montag nachmittag. Nela, unsere Strandhündin, war wieder kaum zu halten. Sie meinte wieder, die Wellen durch Abbeisen an Land holen zu müssen.
Posted: micha, 22:52 hrs   
 


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Das nächste Ziel waren die weissen Riesen in der Nähe des Fehmarnsunds. Die riesigen Winkraftanlagen erzeugten bei längerem Hinsehen Schwindelgefühle. Etwas später erreichten wir den Hafen von Burgstaaken. Die zahlreichen Fischkutter und U-11, das U-Boot am Hafen boten uns die beste Kulisse für Fotos. Die Sonne ging bereits langsam unter und wir mussten uns beeilen unser nächste Ziel, das Leuchtfeuer von Staberhuk bei Staberdorf noch bei Tageslicht zu erreichen. Einige Hunderte Fotoaufnahmen später erreichten wir dann das süddöstliche Inselende bei Staberdorf. Ein langer Fussmarsch stand vor uns, bis wir schlussendlich das Leuchtfeuer (erbaut im Jahre 1903) erreichten.
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Bevor die Sonne hinter dem Horizont verschwand und uns in Dunkelheit hüllte, kehrten wir rund eine Stunde später wieder zum Parkplatz zurück. Am Abend stand noch ein kurzer, abschliessender Einkaufsbummel auf dem Programm. Kulinarisch endete der zweite Tag im neuen Jahr mit Bratkartoffeln, frischen Krabben, geräuchertem Lachs und Sylter Salatsauce.
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Tagsdarauf, am 3. Januar, ging es erneut zu Steenbock. Der nette Herr nahm meinen Wagen in Empfang und gute 90 Minuten später gesellte sich ein neuer, funktionsfähiger Winterreifen zu unserem Auto. Ich war sichtlich erleichtert, die rund 1450 Kilometer (mit Zwischenstopp im Süden Deutschlands) nicht mit 80 km/h bewältigen zu müssen. Draussen hatte inzwischen ein kleiner Wintereinbruch Einzug gehalten: Leichter Schneefall mit tosendem, eisigem Wind brach über die Insel herein. Das sollte mich aber nicht weiter stören, auch wenn in ein paar Stunden unsere Rückfahrt auf dem Plan stand.
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Nach einem kurzen Zwischenstopp zur Beautywäsche im benachbarten Tiger Wash erstrahlte unser vierrädriges Gefährt wieder in neuem Glanz. Ich eilte nach Hause. Dann hiess es: 1. Koffer packen, 2. Wohnung putzen und 3. den Schlüssel unserer Behausung der letzten Tage wieder an unsere nette Vermieterin übergeben.
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Die Fahrt gestaltete sich entspannt, wir fuhren Kilometer um Kilometer dem Süden entgegen. Der nächste Zwischenstopp vor Ankunft in unserer Heimat sollte Süddeutschland sein. Unsere Hündin hatte - gänzlich ungewohnt - plötzliche Ausbrüche von Reisekrankheit, welche uns zu öfteren Pausen veranlasste. Nach einer Übernachtung in Süddeutschland später fuhren wir dann am Sonntag den 4. Januar in Richtung Bern. Ich widersetzte mich unserem Navigationssystem (das nicht immer meiner Meinung war, was die Reiseroute angeht) und fuhr über direktem Wege über einen kleinen Grenzübergang in der Nähe von Schaffhausen. Der Zollbeamte musterte unser vollbepackten Lastesel auf vier Rädern und meinte anschliessend, ich müsse das gesamte Auto entladen (es war zuvor mit Ach und Krach alles verstaut worden, zu meinem Verwundern).
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Nach guten 40 Minuten später war alles geprüft, kontrolliert, gefilzt und überhaupt, ein Zollbeamter in diesem Land glücklich gemacht. Er winkte uns durch und so ging es mit einigem Grummeln und Unmut dann wirklich weiter Richtung Bern.
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Das war's soweit. Bis zum nächsten Blog...
See you!

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Soho, Kiel
Fehmarn, 31. Dez. 2008/01. Jan. 2009
Der Morgen im neuen Jahr startete nach Nelas nächtlicher Verdauungsaktion mit einem Spaziergang bei Lemkenhafen. Der Himmel hatte etwas aufgeklärt nach dem gestrigen grauen, undurchsichtigen Wetter. Nela fühlte sich pudelwohl. Nach gut einer Stunde und mehreren Hundekontakten kehrten wir schliesslich zurück und machten Halt in einer kleinen Kneippe am Hafen. Sie machten in den Wintermonaten einen verlassenen Eindruck und so waren lediglich der Wirt mit seiner Familie anwesend. Im Hintergrund lief die Schlagermusikberieselung von NDR 1. Wir genehmigten uns Fischsuppe und Saure Makrele mit Bratkartoffeln.
Posted: micha, 22:36 hrs   
 


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Am Abend stand die für den Vortag geplante Sushi-Exkursion nach Kiel auf dem Programm. Wir fuhren um kurz vor 18 Uhr los. Die Strecke führte über Bundes- und Landstrassen hinweg durch ländliches Gebiet, bis wir schliesslich kurz vor Kiel auf die Autobahn fuhren und eine Stunde später am Ziel angelangten.
Wir machten kurz Halt und pilgerten dann zu viert (2 Männer, 1 Frau + 1 Hündin) ins Sushi-Restaurant Soho. Auf der Suche nach einem freien Parkplatz fuhren wir auf einem grossen Platz in den wohl einzigen Scherbenhaufen weit und breit (ein Überbleibsel der letzten Silvesternacht). Der linke Hinterreifen machte mit einem kurzen «Pffff» unfreiwillig Luft frei, die Luft die eigentlich im Reifen anzutreffen ist. Mit einem innerlichen «Grrrmppppfff» (einer Art leises Fluchen) parkierte ich das Auto und begann den Ersatzreifen zu montieren. Nachdem das schmucke Ersatzteil am Auto montiert war, begaben wir uns schliesslich in Richtung Sushi-Mekka.
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Eine Maki-Platte, Crispy Salmon Roll, Dragon Roll, California Roll und Orkney Roll standen wenig später auf unserem Tisch (Nela machte sich indes unter dem Tisch breit), die innert kürzester Zeit genussvoll verspeist waren und uns ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern liess. Der Abschluss im Soho machte dann die «Süsse Sünde für 2» (die auch problemlos für 3 Personen ausreichte). Einige Stunden später machten wir uns auf dem Heimweg. Mit unserem schicken Ersatzreifen und der maximal erlaubten Geschwindigkeit von 80 km/h tuckerten wir mit unserem Traktor nach Hause.
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Ein grauer und bewölkter Himmel erwartete uns am letzten Tag im Jahr. Der Morgen begann mit einer kleinen Versorgungstour für Lebensmittel und einem anschliessenden Spaziergang am Strand von Wenkendorf. Es blies ein eisiger Wind. Unsere Hündin machte sich zwischen den Dünen, herumliegenden Muscheln und totem Wassergetier zu schaffen. Der Wind liess uns nach kurzer Zeit auch schon wieder in Richtung Auto flüchten. Wir setzten die (Rund-)fahrt fort in Richtung Altenteil und Westermarkelsdorf. Das Wetter war immer noch Grau in Grau. Wir kamen am Leuchtturm von Flügge an. Das Schild «Geschlossen» liess uns jedoch schnell wieder die Heimfahrt antreten.
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Für den Abend hatte ich am Morgen unser unkonventionelles Silvestermahl eingekauft: Köttbullar mit Kartoffeln, Rahmsauce und Preiselbeeren. Wir hatten beschlossen, gemütlich zuhause aufs neue Jahr anzustossen, ohne grosses Tam Tam. Nela, unsere Hündin hätte vermutlich eh schon genug Probleme, mit den Böllern, Raketen und sonstigen umherfliegenden Knallkörpern klar zu kommen.

Der TV bot uns am Abend wenig Unterhaltsames: Wir versuchten, uns zwischen Schlagersendungen, Best of «Al Bundy und anderen hochwertigen Sendungen unser Silvesterprogramm zusammen zu basteln. Um Mitternacht schliesslich war es dann soweit und der Kronkorken knallte. Das neue Jahr hatte angefangen und war bereits wenige Augenblicke alt, als im Hintergrund das Feuerwerk begann. Nela war erstaunlicherweise ruhig, was sich in der Nacht jedoch als vermeintliches Gegenteil herausstellte: Sie jaulte alle drei Stunden und musste raus an die frische Luft. Die Mitternachts-Knallerei war ihr wohl auf den Magen geschlagen und Sie verzierte den Garten mit hellbraunen Pfützchen.

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Fehmarn, 30. Dezember 2008
Der Tag begann heute mit einem ausgiebigen Frühstück (Milchkaffee, frischer Toast mit Erdbeer-Rhabarber-Marmelade von Den Gamle Fabrik ) aus Dänemark. Nachdem alle müden Geister vertrieben und der Magen gefüllt war, zog es uns spontan nach Puttgarden. In Sichtweite des Fährenanlegers von Scandlines begaben wir uns auf einen kleinen Spaziergang am Strand von Puttgarden. Unsere Hündin Nela (ab und zu ein rechter Dickkopf) hatte Spass, die Landschaft zu erkundigen und jeden Quadratzentimeter zu beschnüffeln.

Nach dem Mittagessen war unser nächstes Ziel der Strand von Meeschendorf, wo wir schon am Vorabend einen wundervollen Sonnenuntergang erleben durften. Leider war der Himmel dieses Mal nicht ganz so wolkenfrei und die Sonne war dabei, ohne grosses Bestaunen unterzugehen. Wir liessen unsere Vierbeinerin frei laufen, sie hatte sichtlich Spass im weissen Strand und war der festen Meinung, die Wellen könne man einfach abbeissen (was uns jedesmal wieder zum Schmunzeln brachte). Nela war nach einer Weile dann so nass und mit Sand bestückt, dass wir den Rückzug antraten, Ihre neue Fellfrisur stand ihr gut.
Posted: micha, 23:56 hrs   
 


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Am späten Nachmittag wagten wir einen kurzen Abstecher in die Stadt Burg: Ein kleiner Einkaufsbummel war angesagt. Nach einem kurzen Halt beim Imbissstand (und Glühwein mit Rum + Apfelpunsch mit Calvados) und einem Warenhaus (zwecks Versorgung mit Fleecejacke und Thermounterwäsche) ging es weiter zu einem der lokalen Fischlädchen. Frische Krabben, geräucherte Makrele (und leckerer Aal) warteten auf mich im Ladenlokal.

Gut bepackt und wenige Euro ärmer ging es dann nach einem Zwischenstopp im örtlichen Edeka-Einkaufshochburg wieder nach Hause. Als kulinarischen Abschluss gab es frische Krabben mit Toastbrot und Kräuterbutter sowie grüner Salat mit Original Sylter Salatsauce (Kostprobe auf Anfrage ;-)).
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Am morgigen Mittwoch, dem letzten Tag im 2008 planen wir einen Ausflug nach Kiel: Freunde besuchen und für den Abend zum Silvestermahl unsere obligatorischen Sushi mitzunehmen.

Wir drei wünschen Euch jetzt schon einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Glück, Gesundheit und natürlich immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

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Fehmarn, 29. Dezember 2008
Der heutige Morgen begann mit einer Spielstunde für Klein-Nela: Die Nachbarin vom Hof nebenan begegnete mir bei Beginn der morgendlichen Gassirunde mit ihren beiden Hunden und wir liessen die drei Vierbeiner auf dem nahe gelegenen Bolzplatz ein bisschen toben. Micha wartete zu Hause schon mit Frühstück auf uns, und inzwischen kam auch immer mehr blauer Himmel zum Vorschein. Wir packten unsere Fototaschen und machten einen Ausflug aufs Festland nach Heiligenhafen und eine Erkundungstour der Osthälfte von Fehmarn.
Posted: karin, 22:32 hrs   
 


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So bekam unsere Hündin Nela dann heute auch endlich noch das Meer zu sehen, was sie aber nicht sonderlich beeindruckte, denn auch dort war rasch ein Spielgefährte zur Stelle. Schliesslich bescherte uns der Nachmittag einen wunderbaren Sonnenuntergang über der Fehmarnsundbrücke.

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27./28. Dezember 2008
Am Samstag früh verliessen wir Süddeutschland und machten uns auf den Weg in den (halb-)hohen Norden. Hermine (ja, sie ist immer noch mit uns, siehe Blog 2007) lotste uns über Würzburg, Göttingen, Kassel und Hamburg hoch auf die Insel Fehmarn ins kleine Örtchen Niendorf, nordöstlich vom Hauptort Burg. Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem temporären Zuhause für die nächsten sieben Tage suchten wir einen der örtlichen Supermärkte heim, die unerwartet, aber erfreulicherweise alle bis 20.00 Uhr geöffnet waren. So konnten wir den Sonntag mit einem ausführlichen Frühstück begrüssen anstelle von Wasser und Knäckebrot von der Autobahnraststätte.
Posted: karin, 22:17 hrs   
 


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Der erste Tag auf der Insel hielt vor allem Nebel für uns bereit. Abgesehen von einigen Hundespaziergängen und Besorgungen verbrachen wir einen gemütlichen Tag mit Tee, Büchern (/Fernsehen/Internet) und warmen Socken in unserem Ferienhäuschen und schmiedeten Pläne für die kommende Woche.

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